Premiere > danse brute

Sa, 04. Jul 2026

19:00—21:00 Uhr

@Wanne

EIN ABEND MIT VIOLETTA HÖHN

Die Mitglieder von danse brute sind höchst unterschiedlich, neuro- und überhaupt divers. Unterschiedliche körperliche Voraussetzungen, Biografien und künstlerische Zugänge der Ensemblemitglieder sind nicht Thema, sondern Grundlage der ästhetischen Arbeit. Ausgangspunkt des Stücks Ein Abend mit Violetta Höhn sind Bilder und Texte von Violetta Höhn, die als poetisches Material den Rahmen dieser Show bilden. Während der Aufführung gibt Höhn dem Ensemble live Anweisungen, Impulse und Aufgaben. Die Choreografie entsteht somit im Moment der Aufführung und wird jedes Mal neu zusammengesetzt. Der Abend bewegt sich zwischen festgelegter Struktur und improvisatorischer Offenheit und versteht Tanz als kollektiven Entscheidungsprozess.


Konzeption, Probenleitung & choreografische Leitung: Violetta Höhn, Sonja Browne


Konzeption & Sound: David Ender
Bühnenbild: Antonia Hinterreitner


Licht und Technik: Paulo


Dramaturgische Beratung: Brigitte Marschall

Bewegungsmaterial & Performance: Sonja Browne, David Ender, Geli Goldmann, Magdalena Hinterreitner, Violetta Höhn, Luna Scheib, Cathrin Sedhoum, Alexander Stuchlik, Ariel Uziga
Kostüm & Bühne: Sonja Browne 


Fotos: Allen Browne

Ein Teil Ihrer Eintritts-Spende geht an DEBRA Austria, Hilfe bei Epidermolysis bullosa

Danke an:


Bezirksvorstehung 2. Bezirk in Wien

FLUCC 


Antonia Hinterreitner


Allen Browne


Monika Müksch


Die inklusive Compagnie danse brute vereint Menschen mit diversen körperlichen, kognitiven und neurodiversen Erfahrungen. Diese Vielfalt der Beteiligten ist künstlerischer Ausgangspunkt, Herausforderung und zentraler Motor für die gemeinsamen Trainings, Proben und Performances.

danse brute ist kein Tanzpädagogisches Projekt, danse brute lebt eine radikale inklusive zeitgenössische Tanzpraxis, in deren Mittelpunkt immer die Gleichwertigkeit aller Mitwirkenden, einschließlich des Publikums steht.

wir – die mitglieder von danse brute – sind höchst unterschiedlich, neuro- und überhaupt divers, und das ist der ausgangspunkt und gleichzeitig die herausforderung unserer trainings, proben und performances. in der gleichwertigkeit aller beteiligten (inklusive des publikums, das dazu aufgerufen wird, das gesehene aus eigener phantasie zu vervollständigen), ist die eigentliche, politische botschaft unserer arbeit. wir verstehen „politisch“, abgeleitet von griechisch „polis“ – gemeinschaft – also „der gemeinschaft dienend“, indem wir auf gleichwertiger ebene kooperieren.